Fr

18

Mär

2011

Querdenken wirkt! 3 Case Studies und ein Aha-Effekt …

Coverstory im #Erfolgsmagazin samt Case study zu #TravelLive

 

Original-Artikel: http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2011/03/14/querdenken-wirkt-3-case-studies-und-ein-aha-effekt/

HALT! – Schon funktioniert’s. Schon sind Sie bei diesem Autorenbild, bei diesem Einstiegstext hängen geblieben. Weil diese anders sind als all jene Beiträge, die Sie soeben im Erfolgsmagazin überfliegen. Ein Fotosujet, das Sie nicht direkt anblickt. Blauer Hintergrund. Natur. Gedankliche Weite. Ein Titel, der Antworten offen lässt. Dazu Case Studies – wie man Social Media in der Krisenkommunikation oder bei Echtzeit-Reportagen einsetzt. Und die Aussicht auf einen persönlichen Nutzen. Schon lesen Sie weiter …

 

Na, wer sagt’s denn … Damit es sich für Sie auch lohnt (Sie haben wenig Zeit zum Lesen!), verrate ich Ihnen das Wichtigste gleich am Anfang: Querdenken ist lernbar. Nach einem – eher simplen – Schema: Querdenken funktioniert in drei Phasen. Ich habe diese in den Case Studies durch die Buchstaben [A], [B] und [C] gekennzeichnet:

 

[A] – Kenntnis des Umfelds. Die besten Querdenker sind jene, die wirklich etwas von ihrem Fach und seinen aktuellsten Entwicklungen verstehen. Aber auch in einem halben Dutzend anderen Metiers beschlagen sind, um daraus Inspirationen ziehen zu können. 

[B] – Analyse der Regeln. Querdenken verlangt Recherche. Eine genaue Analyse der üblichen Prozesse – und der zu erwartenden Resultate.

[C] – Bewusster Verstoß gegen Regeln. Manchmal genügt es bereits, eine kleine Stellschraube quer zu drehen, um aufzufallen, erfolgreich zu sein. Manchmal hingegen ist Verlassen gewohnter Pfade, das bewusste Missachten althergebrachter Regeln, Teil und Voraussetzung einer komplexen Innovation.

 

Ziemlich abstrakt – nicht wahr? Dann wird es Zeit für drei aktuelle Projekte, die ich durch das frühe Erkennen aktueller Entwicklungen und durch Querdenken realisieren konnte:

 

clip_image004Case Study 1: #oervinfo – ein Krisen-Newsroom auf Twitter

Eyjafjallajökull … Als der unsägliche Vulkan im April 2010 Europas Luftverkehr lahmlegte, brach ein Informationschaos aus. Ein Wochenende lang analysierte ich als Touristiker und Social Media Experte [A], wie Flughäfen, Airlines und Reiseveranstalter in der Krise kommunizierten. Erkannte, wie mühsam die Suche nach laufenden Neuigkeiten auf klassischen Websites ist. An der Echtzeitkommunikation über Facebook und Twitter führt in der Krise kein Weg mehr vorbei – so mein Fazit, das ich eine Woche später am Kongress des Österreichischen Reisebüroverbandes (ÖRV) in einem Impulsreferat präsentierte. [B]

Aus meinem Denkanstoß wurde ein Projekt: Im Auftrag des Verbandes konzipierte ich die weltweit erste zentrale Krisenkommunikationsplattform für die Reisebranche – den ÖRV Krisen-Newsroom. Die Meldungen rekrutieren sich aus Twitter-Updates, die Fluglinien, Reiseveranstalter, Reiseversicherungen etc. über ihren eigenen Twitter-Account oder über eine eigens entwickelte Newsroom-Administration posten können. Als Echtzeit-News werden sie über Twitter (www.twitter.com/oerv_info) sowie auf der ÖRV Homepage www.oerv.at/newsroom publiziert. Eine zentrale Informationsplattform für Reisende, Touristiker, und Journalisten, die sich in den jüngsten Tourismus-Krisen (Tunesien, Ägypten) bestens bewährte.

Querdenken? Ja – weil ich als früherer, langjähriger Journalist erkannte, dass Krisen-Informationen über den Filter klassischer Medien und Webseiten zu langsam sind. Weil beim Newsroom direkt Beteiligte erstmals in die Echtzeit-Kommunikation eingebunden werden. Und weil ich als Social Media-Insider eine Twitter-Datenbank konzipierte, die das zuverlässige Suchen und Filtern von Echtzeit-News ermöglicht. [C]

 

Case Study 2: #TravelLive – Reise-Reportagen in Echtzeit

clip_image006Reisen – Fotografieren – Notizen machen – Tonbänder besprechen – Heimkehren – Auswerten – Schreiben – Publizieren. In meinen Jahren als Tourismus-Fachjournalist [A] war dies die übliche Prozedur.

Doch mit dem Niedergang der Print-Medien gibt es kaum mehr Reisejournalisten, die vom Reisen und Schreiben leben können. Viel Aufwand, kaum Publikationsmöglichkeiten, lächerliche Honorare: die Regeln im Reisejournalismus haben sich grundlegend geändert. [B]

Zeit zum Querdenken! Durch meine Beschäftigung mit Twitter, Facebook & Co entwickelte ich ein neues Format: die Echtzeit-Reisereportage live aus dem Reiseland. Alle Reise-Impressionen werden mobil mit einem iPhone aufgenommen und via Twitter (www.twitter.com/TravelLiveCC) publiziert. Auf der Website www.TravelLive.cc sind die Reportagen online mitzuverfolgen und vermitteln mit Texten, Bildern, Videos und Interviews einen lebendigen Reiseeindruck. Darüber hinaus werden die #TravelLive-Reportagen auch von anderen Reise-Websites und Blogs übernommen. Letzten Oktober berichtete ich live von der Algarve, erst jetzt im Februar aus Jordanien.

Querdenken? #TravelLive definiert etliche Regeln neu: Die Live-Reportage als Online-Erlebnis. Sofortiges Publizieren. Unmittelbare Eindrücke statt technischer Perfektion. Multimedia-Einsatz mit Text, Bild, Video und Audio. Nicht ein Medium, sondern möglichst viele Medienpartner. Aber auch ein neues Finanzierungsmodell: Das Honorar zahlt nicht das Medium , sondern der Auftraggeber – Tourismusdestinationen, Veranstalter, Hoteliers. PR statt Journalismus? Nein, keine PR im klassischen Sinn. Eine neue Form der Medienkommunikation, die nur durch eines bestehen kann: Qualität. [C]

 

Case Study 3: Warum ____________________* den Beitrag „Querdenken wirkt“ liest

[* bitte hier Ihren Namen einsetzen]

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Jetzt kommt der versprochene Aha-Effekt: Querdenken wirkt – sonst würden Sie diese Zeilen nicht lesen. Allerdings: Sie lesen, weil ich bewusst gegen Regeln und Gewohnheiten verstoßen habe.

Zunächst die Voraussetzungen: Als ehemaliger Journalist [A] bringe ich ein gewisses Handwerkszeug im Texten und Aufbereiten von Inhalten mit.

Nun die Recherche [B]: Ich habe mir in der Februar-Ausgabe des Erfolgsmagazins http://magazin.unternehmerweb.at die Beiträge angesehen. Ähnliche Aufmachung, ähnliche Fotos. Wie sollte ich mit meinem Beitrag hier bloß herausstechen?

Um Sie dazu zu bewegen, diesen Artikel zu lesen, war also ein größtmöglicher Kontrast – sprich: Querdenken [C] – gefragt: Farbintensives Fotosujet. Kein direkter Blick. Zahlen im Titel, die kompakt erfassbare Erkenntnisse versprechen. Typographische Tricks wie (sparsam eingesetzte) Großschreibung, Rufzeichen, Punkte … Und vor allem: Eine direkte Ansprache im Text, aus der Lesesituation heraus.

Darum lesen Sie jetzt diesen Beitrag …

Mein Name ist Günter Exel, ich bin Praktiker für (fast) alles, was mit Kommunikation, Marketing, Medien, Web, Social Media und Tourismus zu tun hat. Herzlichen Dank für die Zeit, die Sie mir gewidmet haben!

Ach ja …
… noch eines: Kommentieren Sie diesen Artikel! Damit erweisen Sie sich selbst (und mir) einen Gefallen! Vergessen Sie nicht einen Verweis auf Ihre Website. Das bringt Ihnen einen wertvollen Google-Link!

Nein, doch noch eines … Zugegeben, das mit dem Google-Link war jetzt link … [C] Suchmaschinen kümmern sich nicht um Verlinkungen, wenn diese das Attribut "nofollow" enthalten. Das wusste ich natürlich [A] und habe es im Quelltext des Kommentarblocks überprüft [B]. Aber das wird Sie jetzt vom Kommentieren auch nicht mehr abhalten. Oder?

Mag. Günter Exel

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Über Günter Exel


Günter Exel ist Marketing- und Social-Media-Berater aus Wördern. Als
erster Österreicher ist er Netzwerkpartner des deutschen Consulting-
Unternehmens Tourismuszukunft. Seit 2009 twittert er live von Events;
mit #TravelLive startete er die weltweit erste Echtzeit-Reisereportage.
Als offizieller Jimdo Expert betreut er auch Kunden im Webdesign.

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